Lichtblicke für Auge und Seele - Lichtkarten


Alle hier gezeigten Lichtblicke können Sie in meinem Shop als großformatige Leinwanddrucke bestellen.
Einige sind zusätzlich als Lichtkarten im Format A 5 erhältlich.


Leichtigkeit


Leichtigkeit

Wasser ist die Leichtigkeit des Lebens
die sich selbst immer neu erschafft
Sie tränkt Blumen und Gräser
spiegelt die Sonne
hölt Steine alten Starrsinns
Dunkle Grotten füllt sie
mit plätscherndem Frohsinn
trommelt den Rhythmus der Freude auf Blätterdächer
gluckst und murmelt
und tröpfelt stetig ihre Botschaft in die Hirne
bis sie begreifen und bunte Bilder malen statt zu denken
Dann lacht sie silberne Diamanten




Heimat

Heimat

Heimat ist der erste Schritt des Wegs und der Ursprung des Ziels, sein bestimmendes Molekül.
Heimat ist ein winziges Boot auf dunklem See, erleuchtete Fenster an einsamem Ufer oder eine nie ruhende Millionenstadt.
Heimat ist ein Teil von dir, und du bist Heimat.
Du kannst sie nicht kaufen, für kein Geld der Welt.
Doch wenn du sie nicht hast, kannst du sie erbitten beim Schöpfer, denn er kann sie dir geben in ihm und in dir.
Und sie wird dir Zuhause sein, Zuflucht und Angelpunkt, wenn du nichts mehr hast, auch kein Heim und keinen Freund.
Sie wird dir Richtung und Ziel weisen aus dir selbst und dich führen,
denn das bist du:
deine Heimat.




Unbeschwertheit

Unbeschwertheit

Manchmal im Leben findest du dich wieder in einem See von Trauer und Schwierigkeiten.
Manchmal steht das Wasser höher, als es gut für dich ist.
Für diese Momente sage ich dir:
Das Wasser wird wieder sinken und dir festen Grund freigeben.
Doch solange es um dich herum ist, wünsche ich dir, dass du so unbeschwert im Leben stehst wie diese kleine Buche,
allen Widrigkeiten zum Trotz,
fest verwurzelt,
und die Blätter, die Hände und das Gesicht der Sonne zugewandt, die Freude ist, Licht und Leben,
und die das Wasser zu sich zieht,
und dich freiküsst
mit ihrer Wärme.




Gehaltensein


Gehaltensein

Dunkelheit wie Samt
Mantel um Geist und Seele
Versteck für den Körper
Grundmelodie unter der Stille
Musik

Blaue Töne
summen Ruhe
raunen Träume
flüstern Gutenacht
Wald hält Wacht

Wasser
wiegt mich
Geborgenheit




Getragensein

Getragensein

Dunkelgrüne Tiefen
Lichtspuren
ein wenig Himmelblau
In deinem Fluss
deinen Wellen
versinkt der Blick
sucht Anhaltspunkte
Haltepunkte
wandert zwischen Licht und fließender Tiefe
sinkt und schaut
und findet sich
in dir
getragen


Frieden


Frieden

Sieh meinen Frieden.
Ruhig und still fließe ich dahin, stets im Wandel, stets in Veränderung, fließe von hier in größere Flüsse, immer weiter, bis in den Ozean, der pure Energie ist.
Von dort steige ich auf in die Wolken mit der Wärme der Sonne.
Die Wolken und ich sind eins. Der Ozean und ich sind eins. Die Sonne und ich sind eins. Wenn sie mich in den Himmel hebt und wenn ich sie spiegele und sie auf mir tanzt.
Der Wald und ich sind eins, seine Erde fließt in meinem dunklen Wasser, seine Wurzeln halten meine Ufer.
Du und ich sind eins. Ich bin du und du bist ich. Gib dich hin, lass dich tragen von mir.
Ganz im Vertrauen fließe ich dahin, manchmal durch enge Stellen, die mich zurückhalten, manchmal über Stufen, über die ich falle. Ich weiß nicht, wohin es geht.
Ich überlasse mich dem Leben, und es führt mich immer weiter, läßt mich größer werden und Kraft gewinnen.
Vertraue, lasse los und schaue, wie sich alles wandelt. Es führt auch dich in immer Weiteres, Größeres, läßt dich wachsen. Lasse dich fließen. Vertraue.
Sieh meinen Frieden.


Kraft

Kraft

Den langen Atem des Westwindes
die Geduld des kalten Regens
die Stetigkeit der Sonne
die klamme Hand des Frostes
braucht es, die Stärke des Felsens zu überwinden.
Ungerührt lassen ihn
das Auf und Ab der Tage
das Kommen und Gehen kleiner Menschengestalten
Köpfe, die gegen ihn rennen
Füße, die auf ihn treten
Hände, die nach ihm greifen.
Sehende Augen
bleiben auf ihm ruhen
schöpfen aus ihm Kraft
vergessen Tränen und Lachen
Hoffnungen und Verzweiflungen
Träume und Enttäuschungen
und finden geruhsame Heiterkeit
und die Macht
des Lächelns im Sturm




Frische

Frische

Weißer Schleier vor blauem Himmel,
blitzender Vorhang vor isländischem Grün,
Seljalandsfoss.
Möwen kreisen um dich,
gekühlt von deiner feinen Gischt.
Moos trinkt dich,
Farne bieten deine Perlen dar auf grünen Fingern.
Sanft benetzt du die Haut,
legst Nebel über Wut,
berührst Hast mit Liebe,
verbindest Menschen,
bist Kulisse für Stille
und sammelst unmerklich
leise Seufzer in dein Glück.




Sammlung

Sammlung

Stille. Ziehe Kreise um deine Mitte.
Dort sind deine Kraft und dein Ursprung. Du kannst sie spüren.
Wenn du deine Augen nach innen richtest, deine Ohren in dich hineinlauschen, dein Herz zu flüstern beginnt, dann hüpft eine Freude in dir, dann spürst du deine Kraft.
Wie Wellen laufen sie durch dich hindurch, gewinnen Weite, versetzen dich in Schwingung. Sie tragen dich hinaus in die Ferne, in andere Menschen, in Gott.
Du springst von Stern zu Stern, du schwingst mit Sonne und Erde, du wirst zu Licht.
In unbändiger Freude kommst du zu dir zurück, in deine Mitte, ein fallender Tropfen im großen Fluss.
Und du spürst: alles ist in dir, und du bist
eins.




Freude

Freude

Auf meinen Flügeln
will ich dich tragen
Es sind nicht
die starken Schwingen des Adlers
nicht die schlanken des Albatrosses
es sind lustige
flinke, fröhliche Schwingen
hinter einem bunten Schnabel und hellen Augen
und unter ihnen
liegt ein Land
voller Schönheit




Weite

Weite

Die Weite, die Weite. Sie ruft mich, sie lockt mich, sie holt mich zu sich, sie lacht.
Ich reise in ihr von Hügel zu See, von Berg zu Wolke und weiter hinein in das endlose Land.
Ich springe von Stein zu Stein, wirble Staub auf, atme den Wind. Frisch bläst er mir nach und entgegen.
Stille finde ich und das Säuseln des Wassers.
Ich tauche in Farben und Licht, breite meine Flügel aus und singe.




Ganzsein

Ganzsein

Du fühlst dich, als hättest du dich selbst verloren. Irgendwo in dieser Welt.
Findest dich nicht. Suchst nach dir.
Deine Sehnsucht treibt dich voran. Unrast erfüllt dich.
Halte ein! Schau, du bist ganz.
Du bist ein Tropfen an einem Zweig, und glitzernd spiegelst du die Sonne.
Du bist ein Stein in einem Ufer, umspült vom Wasser des Lebens.
Schau! Siehst du es nicht, was du verloren wähntest?
Es wohnt in dir, deiner Liebe, deinem Wesen.
In dunklen Ecken hast du es versteckt, unter Sammelgut vergraben, in Winkeln deines Ichs dem Vergessen überlassen und dem Staub des Alltags.
Lausche, es ruft nach dir. Du kannst es finden, und es fügt sich von selbst, bis deine Sehnsucht ruht.
Hier bist du, und du bist ganz.




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